Geröstete Tomatensuppe

  • 3 kg reife Tomaten
  • 4-5 Schalotten
  • 5 Knoblauchzehen
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 TL brauner Rohrzucker
  • Olivenöl
  • ca. 4 Zweige Rosmarin
  • ca. 5-6 Zweige Thymian
  • eine ordentliche Hand voll Basilikumblätter
  • 1 rote Peperoni
  • ggf. Gemüsepaste
  • ggf. passierte Tomaten

Den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Tomaten waschen und halbieren bzw. in sehr grobe Stücke schneiden. Schalotten schälen und halbieren, Knoblauch abziehen und mit einem großen flachen Messer andrücken.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen, reichlich Olivenöl darauf geben und Tomaten in das Öl legen. Vorsicht mit verstellbaren Backblechen, die Tomaten saften sehr und das läuft in den Ofen. Daher lieber ein festes Backblech ohne „Schlitze“ nutzen.

Nach den Tomaten die Zwiebeln, den Knoblauch und die Chili aufs Blech geben und alles erneut mit Olivenöl beträufeln. Schließlich die Kräuter auf das Blech legen, dabei etwas Rosmarin und Basilikum aufheben.

Das Backblech in den vorgeheizten Backofen schieben und etwa 25-30 Minuten backen. Die Tomaten sind gut, wenn die Kräuter braun aber noch nicht verbrannt sind. Backblech vorsichtig aus dem Ofen nehmen (unter den Tomaten ist meist sehr viel Flüssigkeit) und kurz abkühlen lassen.

Die Kräuter und die Peperoni vom Blech nehmen und den Rest (Tomaten, Schalotten, Knoblauch) in den Mixer geben und grob pürieren (wer einen starken Pürierstab hat, kann das Ganze auch gleich in einen Topf geben und pürieren). Zwischendurch ein paar der krossen Basilikumblätter, etwas gerösteten Rosmarin und sehr wenig gerösteten Thymian zugeben. Außerdem noch die frischen Basilikumblätter und den abgezupften Rosmarinzweig untermischen. Vorsicht mit dem Rosmarin, der ist sehr intensiv – lieber erst weniger dazugeben und dann abschmecken. Ich werfe auch die Chili mit in den Mixer, dabei muss man natürlich sehen, wie scharf die Suppe sein soll bzw. wie scharf die Ausgangspeperoni war. Ich gebe auf die angegebene Menge etwa die halbe Peperoni mit sehr wenig Kernen dazu.

Auf dem Backblech hat sich reichlich Flüssigkeit gebildet. Auch wenn diese sehr intensiv tomatig ist, gebe ich sie nicht zur Suppe, da sie auch sehr viel Olivenöl enthält und ich es nicht mag, wenn „Ölaugen“ auf meiner Suppe schwimmen. Ein bisschen geht mit den Tomaten in den Mixer, der Rest kommt nicht mit in die Suppe.

Die pürierte Suppe in einen Topf geben und mit Salz, Pfeffer und Rohrzucker abschmecken. Eventuell alles nochmal mit einem Pürierstab durchmischen bzw. fein pürieren. Sollten die Tomaten nicht saftig genug sein, kann man die Suppe mit Gemüsebrühe (am besten aus frischer Gemüsepaste) flüssiger machen. Wenn sie zu wenig Tomatenaroma hat, können auch noch etwas passierte Tomaten zugegeben werden.

Die fertige Suppe schmeckt heiß oder auch nur lauwarm. Als Beilage passt geröstetes Brot oder knusprige Garnelen.